Konzertreise 2016, Färöer-Inseln

Text: Julian Jaros, Fotos: Aurel Salzer

Die Konzertreise 2016 führte uns an exotische Orte: die Färöer-Inseln und Island! Entsprechend gut gelaunt war der Chor beim Transfer in die Hauptstadt der Färöer-Inseln, Tórshavn (ca. 13'000 Einwohner). Wegen Flugverspätungen trafen wir erst gegen Mitternacht auf die Mitglieder des Tórshavnar Manskór (Männerchor Tórshavn), die uns grosszügigerweise für die nächsten vier Nächte beherbergten.

 

Einer spontanen Einladung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Färöer (KVF) folgend, sind der Dirigent Oliver Rudin und ein Quartett des Chores (Luca Gotti, Julian Jaros, David Rossel, Sebastian Christen) früh am nächsten Morgen im Radio aufgetreten. Ein Ausschnitt kann hier (Lied Buslaraborg auf Isländisch) angehört werden, die komplette Sendung ist auf der Radiowebsite zu hören: http://kvf.fo/netvarp/uv/2016/05/06/dalet-export-1052986#.VyyYLciVCnM

 

Der Chor hatte am gleichen Tag den ersten Auftritt im kürzlich erbauten Haus des Nordens, das wichtigste Kultur- und Kongresszentrum mit grosszügigem und akustisch sehr gutem Saal, wo wir zusammen mit dem Tórshavnar Manskór ein abendfüllendes Konzert gaben.

 

Es folgten Konzerte in Klaksvík, der zweitgrössten Stadt der Färöer mit knapp 5000 Einwohnern, und auf der benachbarten Insel Nólsoy. Hier sangen wir in einer lieblichen Kleinstkirche am Meer vor 20 Leuten – es war ein wunderbarer Auftritt! Auch dank der abenteuerlichen Fahrt über die stürmische See und den zwei heimeligen Pubs ist uns dieser Tag speziell in Erinnerung geblieben.

 

Nach 4 Nächten und spannenden Konzerten war unsere Zeit auf den Färöern dann auch schon vorbei. Beeindruckt von der Natur, der herben Landschaft und dem windigen, gar launischen Wetter, gingen wir zusammen mit den Mitglieder des Tórshavnar Manskór an Bord der Fähre, die uns über Nacht nach Island brachte. Wir alle hatten das selbe Ziel: das Nordic-Baltic Male Choir Festival in Reykjavík.

 

Wir hätten uns kaum eine bessere Zeit auf den Färöern vorstellen können. Die Gastfamilien (Mitglieder des Tórshavnar Manskór) haben uns wunderbar umsorgt, und uns Eigenheiten und Spezialitäten der Färöer gezeigt. Keiner von uns wird die liebenswerte Art der Leute, die Konsistenz und den Geschmack von getrocknetem Lamm, Walfischblubber und getrocknetem Fisch vergessen! Herzlichen Dank an alle Familien, die uns aufgenommen und so vorzüglich versorgt haben.

 

Mit der freundlichen Unterstützung von:

E.E. Zunft zu Hausgenossen

Schüller Stiftung