Volkhorn CD-Taufe

Text: David Rossel

Bereits zum dritten Mal galt es bei den Männerstimmen Basel eine neue CD in feierlichem Taufakt dem Publikum zu präsentieren. Im Jahr 2014 hatte sich der Chor mit dem Projekt „Volkhorn“ ein reiches Repertoire von Volkslieder aus dem Herzen Europas aufs Programm geschrieben und diese auch bei gut besuchten Konzerten und Bummeln durch blühende Landschaften in Basel, Männedorf und dem Appenzell zum Besten gegeben.

 

Zusätzlich zu den Live-Aufnahmen mit dem Dauprat Hornquartett wurde dann im November in harter Arbeit während drei Tagen das Programm mit Hilfe des Tonmeisters Stefan Ritzenthaler auf CD verewigt. Diese galt es am Samstag im grossen Saal im Ackermannshof würdig zu taufen. Pfeifend zogen die Männerstimmen unter Applaus ein und versetzten den Saal anschliessend mit dem mystischen „Nachtgruss“ von Walther Geiser und der „Meeresstille“ von Karl Goldmark in ehrfürchtige Stimmung, als überraschend fünf wilde Gestalten vor dem Hintergrund der „Fanfare du printemps“ von Joseph Bovet die Spannung durchbrachen und mit Glockengeläut durch das Publikum wirbelten.

 

Einleitende und dankende Worte gab es anschliessend von Tumasch Clalüna, der gemeinsam mit Jonas Balsiger den Abend konzipiert und bestens organisiert hatte. Unter dem Gesang des „Basler Läckerli“ (arr. David Rossel) wurde schliesslich unser neues Läckerli von Basel mit Mehl und Zucker, Orangeat und Citronat in orakelhafter Zeremonie als „kleines stilles Leuchten“ aus der Taufe gehoben. Abgerundet wurde das Programm mit ausgewählten Köstlichkeiten der neuen CD, welche dem begeisterten Publikum sichtlich Ohrenschmaus bereiteten, sodass es uns nur ungern und erst nach zwei Zugaben ziehen liess.

 

Der weitere Abend mit Freunden und Sängern wurde dank des süffigen „Volkhorn Biers“, das unser Hauptsponsor Brauerei Fischerstube (Ueli Bier, repräsentiert durch Anita Treml, Geschäftsleiterin) speziell für den Anlass gebraut hatte, zu einem geselligen Beisammensein mit weiteren spontanen Zugaben.

 

Liebe Freunde und Fans der Männerstimmen Basel, überzeugt Euch selbst: „O Läggerli von Basel, wie bisch du rych! Do drinn kunnt dir bi Wytem kei CD glych.“